Kampagne 99   Solidarität schafft Arbeit
Home | Background |  Gäste  | Hungertuch | Material | Projekte | Links | Daten | Suchen

 

Blanca Esmeralda Valladares García

Blanca Esmeralda Valladares Garcíaist Anwältin und Notarin und Mutter von drei Kindern, sie arbeitete im Vikariat für Rechtsberatung der Katholischen Kirche mit und hat sich um die Rechte und die Arbeitsbedingungen der Industiearbeiterinnen in den Maquilas von Honduras gekümmert. Von 1994 bis 1998 wurde sie zum Mitglied des höchsten Gerichtshof von Honduras ernannt, einem der wichtigsten öffentlichen Ämter in Honduras. In ihrer Freizeit ist sie übrigens auch als Katechetin tätig und kennt von da her die Nöte der Familien, deren Mütter in den Maquilas arbeiten müssen.

 

Carla Marisol Castro Erazo

Carla Marisol Castro Erazogeboren 1971 in El Progreso, Yoro, Honduras, war von 1993-96 als Supervisorin in der Fabrik Yoo Yang angestellt. Sie ist an einem Projekt beteiligt, das den Einfluss von Billigindustriezonen (Maquilas) auf das Alltagsleben in ländlichen und städtischen Gemeinden Honduras erforscht. Gegenwärtig ist sie Sekretärin bei ERIC und hilft mit, für junge Fabrikarbeiterinnen Weiterbildung zu organisieren.

 

Die Arbeitssituationen in den Billigindustriegebieten (den sogenannten Maquilas) von Honduras sind wie an vielen Orten höchst bedenklich. In Honduras hat sich die Partnerorganisation des Fastenopfers ERIC (Equipo de Investigación, Reflexión y Comunicación, gegründet vom Jesuiten Ricardo Falla) seit Jahren um die Aufdeckung, die Verbesserung und den Dialog mit den internationalen Firmen bemüht. ERIC ist Anlaufstelle für viele junge Maquila-Arbeiterinnen, die ungerechte Behandlung erleiden, in ihren Arbeitsrechten verletzt werden und generell ihre Probleme jemandem unterbreiten wollen. ERIC sammelt Unterlagen, Zeugnisse, bietet juristische Beratung an und beteiligt sich an einem unabhängigen Monitoring der Arbeitsbedingungen koreanischer Firmen. Die beiden Frauen aus Honduras sind so in engem Kontakt mit den Industriearbeiterinnen in den Maquilas und können aus eigener Erfahrung berichten, welche Fortschritte und Rückschritte im Kampf um bessere Arbeitsbedingungen sie erlebt haben.

 

Zeit: 19. Februar - 2. März 1999

Koordination: Monika Schraner Küttel, Fastenopfer, Kommunikation und Bildung, Habsburgerstrasse 44, 6002 Luzern, 041 210 76 55, Fax 041 210 13 62

 

© 1998, 1999 FASTENOPFER/ BROT FÜR ALLE.