Filmfestival Freiburg im Zeichen des Widerstands   

Rebellion, Protest, Eigenwilligkeit – Freiburg steht während der 28. Ausgabe des FIFF, die vom 29. März bis 5. April 2014 durchgeführt wird, ganz im Zeichen des Widerstandes. Die besten Werke, die das internationale Kino in den letzten Monaten hervorgebracht hat, scheinen kämpfenden Individuen gewidmet zu sein. So ist dieser Widerstandsbegriff am FIFF im Internationalen Wettbewerb wie auch in den Parallelsektionen gleichermassen präsent, wie etwa in der Retrospektive des iranischen Filmschaffens.

Im Internationalen Wettbewerb gehen zwölf Filme aus Asien, Lateinamerika, Afrika und Osteuropa ins Rennen um den Regard d’or, insgesamt laufen 126 Filme aus 46 verschiedenen Ländern. Der Widerstand manifestiert sich aber nicht nur thematisch: Das FIFF bietet «Unterschlupf» für Autoren, Produzenten und Verleiher, die Risiken auf sich nehmen und sich gegen die Vereinheitlichung des Kinos wehren. Eröffnet wird das Festival am Samstag, 29. März, mit einem festlichen «Film ab!» von Bundesrat Alain Berset und der indischen Produktion A Prayer for Rain (2013) in Anwesenheit der Filmcrew. Der Eröffnungsfilm über die Chemiekatastrophe der 80er-Jahre in Bhopal stimmt ein auf die Katastrophen, Krisen und Widerstände, die am diesjährigen FIFF thematisiert werden.

Erneut ist am FIFF eine ökumenische Jury präsent, die den Internationalen Wettbewerb sichten und den ihrer Meinung besten Film mit dem von Brot für alle und Fastenopfer gestifteten Preis auszeichnen wird. Mitglieder der Jury sind: Joël Baumann (Frankreich), Dorothée Thévenaz Gygax (Schweiz), Alan Foale (England) und der Hamburger Filmemacher südkoreanischer Herkunft Il Kang (Deutschland).

Weitere Informationen: www.fiff.ch

Dienstag, 25. März 2014, 09:24