Drei junge Frauen in Argentinien   

Die Koproduktion aus Argentinien und der Schweiz «Abrir puertas y ventanas» besticht durch die zurückhaltende Erzählung: Marina, Sofia und Violeta leben in Buonos Aires in einem Haus, in dem die Eltern abwesend sind. Sie kommen alleine zurecht. Doch die Hausgemeinschaft bricht auseinander, weil zu viel Unausgesprochenes zwischen den Schwestern liegt. Die Geschichte der Militärdiktatur wirkt fort in der nachfolgenden Generation. Regisseur Milagros Mumenthaler erzählt in seinem ersten Spielfilm vom Leben im Dazwischen, hält die Figuren in der Schwebe und erzeugt damit eine dichte Atmosphäre. 

Freitag, 12. August 2011, 14:02