Lee Sujin aus Südkorea gewinnt den Preis der Ökumenischen Jury am FIFF 2014   

Die ökumenische Jury des 28sten Fribourg International Film Festival bestehend aus:

Joël Baumann, Rodilhan (Frankreich) – Präsident
Alan Foale, Leeds (Grossbritannien)
Dorothée Thévenaz Gygax, Vevey (Schweiz)
Il Kang, Hamburg (Deutschland)

 

vergibt ihren Preis an:

«Han Gong-Ju» (Südkorea, 2013) von Lee Sujin


Han Gong-Ju, eine junge Schülerin wird Opfer einer Massenvergewaltigung. Der Film überzeugt mit einer schonungslos direkten und dramatischen Herangehensweise und entfaltet eine verstörende Kraft einer sexistischen Gesellschaft, die das Opfer denunziert und sozial isoliert. Trotzdessen werden uns die nötigen Ressourcen geboten, diese Tragödie zu bestehen. So schwimmt die Protagonisten Han Gong-Ju kämpferisch ihrem Schicksal entgegen, so dass das Leben doch über den Tod triumphieren kann.

Der von den beiden kirchlichen Hilfswerken Fastenopfer (katholisch) und Brot für alle (reformiert) mit CHF 5´000 dotierte Preis wird der Regisseurin oder dem Regisseur vergeben, deren/dessen Film im offiziellen Wettbewerb innovativ und künstlerisch anspruchsvoll die Situation von Frauen und Männern in Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas reflektiert sowie für Menschenrechte und Solidarität einsteht.


Die Ökumenische Jury veleiht zudem eine lobende Erwähnung an:

Constructors (Kazachstan, 2012) von Adilkhan Yerzhanov

Zwei Brüder und eine Schwester, versuchen aus ihrer prikären Situation auszubrechen, indem sie ihr Recht wahrnehmen, ein Haus zu bauen und sich damit ein Heim zu schaffen. Neben der Originalität und der creativen Herangehensweise des Regisseuren besticht der Film durch tiefe
menschliche Beziehungen.

Weitere informationen:

www.fiff.ch
www.inter-film.org
www.signis.net

Samstag, 5. April 2014, 18:00