Erstmals haben sich die evangelisch-reformierte und die römisch-katholische Kirche in der Schweiz gemeinsam der Frage nach der sozialen und wirtschaftlichen Zukunft der Schweiz gestellt. In einem Wort der Kirchen, unter dem Titel "Miteinander in die Zukunft", das von Bischof Amédée Grab, Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, und Pfr. Thomas Wipf, Präsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes, der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, haben die Kirchen die Anliegen in den über tausend Stellungnahmen aufgenommen, die im Rahmen der breit angelegten Ökumenischen Konsultation eingetroffen sind.

Das Wort der Kirchen legt die Sicht auf einige der brennensten Fragen unserer Gesellschaft dar, gibt Anregungen zur Gestaltung einer lebenswerten und menschenwürdigen Zukunft und richtet sich damit an alle, denen die Zukunft unserer Gesellschaft wichtig ist. Im Vordergrund stehen Hoffnung und gemeinsam verantwortete Freiheit.

Wort der Kirchen: "Miteinander in die Zukunft"
Zusammenfassung

(mit Download-Möglichkeit des vollständigen Texts)

Das Wort der Kirchen ist Ergebnis eines gemeinsamen Prozesses. Die Antworten der Ökumenischen Konsultation bestimmen Struktur und Themenwahl. Der Rat des SEK und die SBK prüften den ganzen Text mehrmals, verfasst wurde er in mehreren Etappen. So war es möglich, die unterschiedlichen Sensibilitäten konfessioneller und kultureller Art zu berücksichtigen.

Für beide Kirchen war das Verfahren bis zur Veröffentlichung dieser Botschaft etwas Einzigartiges. Ein offenes Ohr zu haben für die Sorgen und Ziele der Gesellschaft, stärkte die Fähigkeit der Christen, Vorschläge auszuarbeiten. Die Kirchen müssen in einer Gesellschaft, die in einer Zeit tiefgreifender Umwälzungen nach neuen Orientierungshilfen sucht, ihren Platz einzunehmen. Jetzt geht es darum, vorwärts zu schauen und gemeinsam mit anderen die Zukunft bauen zu wagen.


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