| «Neue Noten braucht das Geld» heisst der
Slogan der Aktion 2001 von Brot für alle, Fastenopfer und Partner sein.
Allerdings stehen nicht die neuen technischen Möglichkeiten, sondern die
ethischen Chancen im Blickpunkt. Deshalb «produzieren» wir
«neue» Banknoten mit Symbolfiguren wie zum Beispiel Mahatma Gandhi
oder Rigoberta Menchú. Sie sind für uns wie Leitmotive für
einen lebensfördernden Umgang mit dem Geld.
Als Hilfswerke haben wir schon seit Beginn Gelder
wirkungsvoll für Projekte eingesetzt, die Armut überwinden und Leben
fördern. Dennoch dürfen wir nicht blind sein gegenüber all der
Zerstörung, die Geldbesitz heute in einer globalisierten Welt bewirken
kann. Die Asienkrise hat gezeigt, wie ganze Länder um Jahre
zurückgeworfen werden, wenn der internationale Finanzmarkt keinen Regeln
folgt. Wir setzen uns deshalb für einen neuen Umgang mit Geld ein: auf der
persönlichen wie auch auf der politischen Ebene.
Die neue Aktion ruft uns auf, Geld lebensfördernd
einzusetzen und nicht dem lebenszerstörenden Mammon zu dienen. Und uns
Fragen zu stellen, wie diese:
- Was sind die heutigen ethischen Herausforderungen
angesichts der Globalisierung der Finanzflüsse?
- Wie bin ich mit meinen oft bescheidenen Ersparnissen und
meiner Altersvorsorge mitbetroffen? Wo kann ich mein Geld fair anlegen?
- Wie und wo habe ich Einfluss darauf, durch meine
Geldbeiträge etwas gegen die Armut in der Welt zu tun?
- Was haben mein Geld und meine Sorgen um die Sicherheit
meiner Angehörigen mit der Frohbotschaft eines lebensfreundlichen Gottes
zu tun?
In dieser Vorschau breiten wir neue Ideen vor Ihnen aus. Es
freut uns, wenn Sie die Aktion aktiv mittragen.
Anne-Marie Holenstein, Direktorin Fastenopfer
Christoph Stückelberger, Zentralsekretär Brot
für alle
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Tipp: Vertiefende Texte finden Sie unter
«Grundlagen» |
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