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Sukkurs für die deutschen Laien durch Bischof Lehmann

Positionsbezug im Abtreibungsstreit

Bonn, 19. Nov. (Reuters) Im Streit um die Beratung von Schwangeren durch die katholische Kirche in Deutschland hat der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Karl Lehmann, der Laienorganisation Donum Vitae den Rücken gestärkt. Es sei gut und wichtig, dass die Laien nicht einfach kampflos eine andere Beratung hinnähmen, sagte der Mainzer Bischof am Freitag bei der Generalversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) in Bonn. Diese Haltung habe er vor einigen Tagen auch gegenüber dem Papst geäussert.

Papst Johannes Paul II. hatte im September erklärt, er wolle eine Beteiligung der katholischen Kirche in Deutschland an der staatlichen Schwangerenberatung für Schwangere nicht länger dulden. Nach der Kritik des Papstes ist es Sache der einzelnen Bischöfe, über das Verbleiben ihrer Bistümer in der staatlichen Schwangerenberatung zu entscheiden. Das ZdK, Laienorganisation der Katholiken, hatte die Gründung von Donum Vitae angeregt, um auch bei einem Ausstieg der Bischöfe eine Beratung anzubieten. Die Zukunft des Vereins ist jedoch weiter unklar. Mehrere Millionen Mark seien nötig, um Donum Vitae finanziell ausreichend auszustatten, sagte der Präsident des ZdK, Hans Joachim Meyer. Nicht abzuschätzen sei auch, wie viele deutsche Bischöfe aus der Beratung ausstiegen und wie viele neue Beratungsstellen damit nötig würden. Der Verein sei daher auf Spenden und möglichst viele Beitritte angewiesen.

 

© Neue Zürcher Zeitung - 20.11.1999

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