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Sixtinische Kapelle nach Restaurierung eingeweiht

Rom, 11. Dez. (afp) Nach dem Abschluss von 20 Jahre dauernden Restaurierungsarbeiten hat Papst Johannes Paul II. am Samstag die wiederhergestellten Wand- und Deckengemälde der Sixtinische Kapelle im Vatikan feierlich eingeweiht. Kerzenruss und Schmutz von mehr als 400 Jahren waren entfernt worden, um die Fresken wieder im gleichen Glanz erstrahlen zu lassen, wie zur Zeit ihrer Fertigstellung. Während der feierlichen Zeremonie, zu der nur Kardinäle, Prälaten sowie einige geladene Gäste zugelassen waren, betonte der Papst, dass die Sixtinische Kapelle nicht nur wegen ihrer Kunstwerke, sondern auch wegen ihrer Rolle in der Kirchengeschichte grosse Bedeutung habe. In diesem Raum findet jeweils die Wahl eines neuen Papstes statt.

Während Michelangelos «Jüngstes Gericht» bei seiner Wiederherstellung vier Jahre lang völlig verhüllt und den Augen der Millionen von Besuchern verborgen war, gingen die Arbeiten an den Deckengemälden schrittweise vonstatten und zogen sich über insgesamt 13 Jahre hin. Zuletzt wurden die Fresken an den Seitenwänden mit Szenen aus dem Alten Testament von Botticelli, Perugino, Ghirlandaio und Rosselli fertig. Zu der millionenteuren Restaurierung trug der japanische Fernsehsender NTN umgerechnet rund 18,7 Millionen Franken bei.

 

 

© Neue Zürcher Zeitung - 13.12.1999

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