Die Weltgeschichte als Weltgericht
Konjunkturen politischer Rhetorik
Von Hans Ulrich Gumbrecht
Die Formel von der Weltgeschichte als dem
Weltgericht kennt manche Variation. Am Beispiel der
politischen Rede in deutschen Parlamenten lässt sich
das Formenrepertoire - im Schnittfeld von Rhetorik,
Geschichte und Philosophie - studieren.
Vorzüglich Luftlinien und Banken, aber
auch Computerhersteller und Energieversorgungsunternehmen
scheuen in diesen Wochen weder Mühen noch Kosten, um
ihre Kunden in engbedruckten (statt wie sonst nur
spärlich mit Wörtern ausgestatteten)
Hochglanzbroschüren zu entwarnen. United Airlines,
«Winterthur» und Apple seien alle, so lesen wir
erleichtert oder gelangweilt, bestens vorbereitet auf das
Jahr 2000, genauer: sie seien vorbereitet auf die
Epiphanie jener doppelten Null, an deren fatale
Vieldeutigkeit keiner gedacht hatte, als man sich in den
frühen Tagen des Computerzeitalters entschloss,
Jahreszahlen nur über ihre beiden letzten Ziffern zu
markieren, um so Speicherraum zu sparen. Sehr bald,
nämlich in der Nächst-Zukunft des Jahres 2000,
so hat man uns zu fürchten gelehrt, könnte sich
dieser Speicher-Geiz in einer katastrophalen Dimension
rächen, und zwar dann, wenn unsere Computer auf die
Ankunft des Jahres 2000 so reagieren sollten, als
würden die von ihnen gestützten sozialen
Systeme in der Neujahrsnacht auf das Jahr 1900 (oder 1800
oder 1700 usw.) zurückspringen.
Wie berechtigt diese Furcht und wie profitabel das
Investieren in jene Hochglanzbroschüren ist, kann
ein Laie kaum abschätzen. Fest steht aber, dass das
Syndrom der doppelten Null unserer vagen («frei
flottierenden», hätte Freud gesagt) und daher
quälenden Angst vor dem nächsten Millennium
einen konkreten Bezugspunkt gegeben hat, an dem sich
solche Angst abarbeiten lässt. Die Vollzugsmeldungen
der Hochglanzbroschüren etwa machen uns Hoffnung auf
Erlösung vom kollektiven Albtraum. Und die Struktur
dieser Situation wirkt wie die (ein wenig groteske)
Kondensation eines Gedankens, den Hegel 1817, in der
Heidelberger Enzyklopädie, auf die Formel von der
«Weltgeschichte als Weltgericht» gebracht
hatte. Denn das Fortschreiten der «Geschichte»,
der Rückblick von den ersten Tagen des Jahres 2000
wird darüber richten, ob die Menschheit für
ihren Speicher-Geiz zu bestrafen ist oder ob die
Bemühungen zur Korrektur von so viel Unvorsicht am
Ende doch noch die drohende Katastrophe abgewendet haben
werden.
Schon heute appellieren die
Hochglanzbroschüren nicht nur an die Kunden der
Gegenwart, sondern ebenso intensiv an das Urteil der
Zukunft. Und wenn es denn nicht die Gefahr der doppelten
Null und ihre Vorgeschichte sein sollten - wer garantiert
uns überhaupt, dass das neue Jahrhundert nicht
über ganz andere Taten unserer Vergangenheit und
Gegenwart richten wird?
PHILOSOPHIE, GESCHICHTE, RHETORIK
Der Hochglanzbroschüren-Endspurt in den
letzten Monaten des Jahres 1999 und Hegels Formel von der
«Weltgeschichte als Weltgericht» sind freilich
nur Konkretisierungen einer sich über die
Jahrhunderte spannenden Tradition, einer Tradition, in
der die Diskurse und Urteile der Geschichte, der
Philosophie und der Rhetorik in immer neuen Permutationen
und Konfigurationen zusammengekommen sind. Unmittelbar
einsichtig ist dabei zunächst nur, warum und wie
sich Geschichte und Philosophie aufeinander beziehen -
die Rhetorik scheint auf Distanz zu bleiben. In der
Formel von der «Weltgeschichte als Weltgericht»
besetzt die Philosophie den Platz des (immer
vorwegnehmbaren) rückwärtsgerichteten Urteils,
während die Geschichte sowohl Gegenstand dieses
Urteils ist als auch jenes Medium, dessen
Kontinuität die Vergangenheit (als Vorvergangenheit
der Zukunft) mit der Gegenwart (als Vergangenheit der
Zukunft) und mit der Gegenwart der Zukunft vermittelt.
Die Rhetorik aber kommt erst dann ins Blickfeld,
wenn man sich klarmacht, dass in der westlichen Kultur
sowohl Philosophie als auch Geschichtsschreibung immer
zwischen Positionen und Momenten von
Rhetorik-Feindlichkeit und von aggressiver
Selbst-Rhetorisierung oszilliert haben. Die
Auseinandersetzungen zwischen Sokrates beziehungsweise
Platon und den Sophisten, zwischen Realisten und
Nominalisten, zwischen Hermeneutikern (oder Pragmatikern)
und analytischen Philosophen sind historische
Manifestationen und Durchgangsstufen dieser konstanten
Spannungsstruktur. Aber auch für die
Geschichtsschreibung ist es typisch, dass immer wieder
(wie es Hayden White in seinem Buch
«Metahistory» für das 19. Jahrhundert
gezeigt hat) der Ehrgeiz eines strikten Realismus in ein
selbstironisches Akzeptieren des unvermeidlich
rhetorisch-literarischen Charakters der Gattung
mündet, gegen dessen Exzesse sich dann bald - wie es
in unserer Gegenwart gerade wieder der Fall zu sein
scheint - neorealistische Impulse unter den Historikern
regen.
Eine Konfiguration zwischen Philosophie und
Geschichtsschreibung ist in unserer Kultur also ohne die
dritte Komponente der Rhetorik nicht zu denken. Zur
Veranschaulichung lässt sich ein Gedanke Hans
Blumenbergs über die «Anthropologie der
Rhetorik» aufgreifen, der suggeriert, dass Rhetorik,
Philosophie und Geschichtsschreibung auf Grund jeweils
spezifischer intrinsischer Mängel aufeinander
verwiesen sind. Als typisch für den Gebrauch und die
Kultivierung von Rhetorik hat Blumenberg Situationen
beschrieben, die sowohl durch einen «Mangel an
Evidenz» als auch durch einen «Mangel an
Zeit» gekennzeichnet sind. Nicht klar sehen zu
können, aber so handeln zu müssen, als ob man
klar sähe, dies ist die Bedingung, welche den
Einsatz von Rhetorik nötig macht.
Davon ausgehend liesse sich folgern, dass
«Mangel an Evidenz» auch für die
Situationen der Philosophie konstitutiv ist, welche
freilich zur möglichst definitiven Lösung der
ihr aufgegebenen Probleme - im Gegensatz zur Rhetorik -
über beliebig viel Zeit verfügt (und insgeheim
vielleicht sogar daran laboriert, dass sie nie unter
Zeitdruck steht). Der Geschichtsschreibung schliesslich
ist Evidenz immer vorab versprochen (anders ist die
periodisch wiederkehrende Enttäuschung der
Historiker über Evidenzmangel nicht zu verstehen),
aber zugleich fühlt sie sich verpflichtet, die
eigenen Aussagen im Fortschreiten der Zeit beständig
zu revidieren. So hat denn die Geschichtsschreibung die
durch Evidenzmangel gekennzeichnete Philosophie und
Rhetorik mit ihrem Evidenzversprechen fasziniert;
Philosophie hat der Geschichtsschreibung und der Rhetorik
immer wieder Endgültigkeit des Urteilens in Aussicht
gestellt, welche sie von aller
Revisionsbedürftigkeit und Vorläufigkeit
entlastet hätte. Und Rhetorik hat der Philosophie
jenen Zeitdruck angeboten, mit dessen Hilfe sie sich
manchmal (und immer nur kurzfristig) davon
überzeugen konnte, dass sie an der Praxis des
Alltagslebens teilhabe.
FORMENREPERTOIRE
Wie immer man das Zusammenspiel von Rhetorik,
Geschichtsschreibung und Philosophie erklären will,
es gehört jedenfalls zu den Grundstrukturen, fast
sollte man sagen: zur «Empirie» unserer Kultur.
Die diskursive Formenvielfalt, welche die Konvergenz von
Philosophie, Geschichtsschreibung und Rhetorik
hervortreibt, lässt sich mikroskopisch konkret in
den Variationen des Motivs «Weltgeschichte als
Weltgericht» beobachten - in Variationen, deren
Vielfalt jeder vorschnellen Zusammenfassung in den
Formeln geradliniger historischer Entwicklung widersteht.
Eine häufige Ausprägung der Formel
«Weltgeschichte als Weltgericht» verlässt
sich auf die Vorhersehbarkeit der Zukunft, wie sie
teleologische Geschichtsmodelle in Aussicht stellen: man
erkennt den «Keim» zukünftiger
Vollkommenheit in der eigenen Gegenwart; Sozialisten vor
allem sichten den ersten Schein vielversprechender
geschichtlicher Morgenröte; und seit der
Französischen Revolution sind politische Redner
nicht müde geworden, Zeitgenossen dadurch zum
Handeln zu motivieren, dass sie das - möglicherweise
vernichtende - Urteil einer garantiert
fortgeschritteneren Nachwelt evozierten.
«Weltgeschichte als Weltgericht» kann
aber auch auf Theodizee beruhen, auf dem Glauben an eine
göttliche Ordnung, deren Entfaltung sich zwar im
einzelnen nicht vorhersehen lässt, die aber am Ende
bestimmt die Interessen «der Guten»
befördern wird. Ganz in diesem Sinn schloss Wilhelm
II. seine Reden während des Ersten Weltkriegs stets
mit den Worten «Gott mit uns». Ein dritter,
vergleichsweise pragmatischer Typus unserer Formel
identifiziert jede Gegenwart als Krise, um Kräfte
zur Abwendung zukünftiger Krisenfolgen zu
aktivieren. Das erklärt, warum Joseph Goebbels in
seiner berüchtigten Sportpalast-Rede vom Februar
1943 beinahe unverstellt über die Katastrophe von
Stalingrad redete und ein - für uns - realistisches
Szenario des Kriegsendes heraufbeschwor.
Schliesslich impliziert der Aufruf der
«Weltgeschichte als Weltgericht» erstaunlich
oft Konturen von Erlösungstheologie: dann setzt der
Redner voraus, dass ein Zeitalter kollektiven Glücks
auf Grund eines Vergehens oder gar einer Sünde
verspielt worden sei; dass diese Entwicklung durch ein
Fremd- oder Selbstopfer rückgängig gemacht
werden könne; und dass der Vollzug eines solchen
Opfers zwar die Rückkehr kollektiven Glücks
sicherstelle, nicht aber den Zeitpunkt dieser
Restauration.
BEISPIEL: DEUTSCHLAND
Mustert man am Leitfaden dieses Formenrepertoires
die politischen Reden in deutschen Parlamenten zwischen
den Jahren der Französischen Revolution und dem Ende
des Zweiten Weltkriegs durch, so ergeben sich drei
interessante Beobachtungen. Erstens: während die
Formel vom richtenden Blick der Zukunft auf die Gegenwart
zwischen 1790 und (etwa) 1845 und dann wieder von (etwa)
1890 bis 1945 permanente Beliebtheit geniesst, wird sie
von den politischen Rednern des Vormärz und der
folgenden Jahrzehnte kaum je verwendet. 1848, als
Parlamentarier in der Frankfurter Paulskirche, verwahrt
sich etwa Jacob Grimm ganz explizit gegen die bis dato
übliche Praxis, «zukünftigen Lohn und
zukünftige Strafe in der Welt» als politische
Argumente zu benutzen.
Zweitens: während die Häufigkeit im
Gebrauch der Formtypen «Krisen-Evokation» und
«Theodizee-Prämisse» keine bemerkenswerten
Amplituden zeigt, dominiert die auf eine teleologische
Geschichtskonzeption gegründete Form deutlich
zwischen dem Ende des 18. und der Mitte des 19.
Jahrhunderts. Drittens: die grosse Zeit der
Erlösungsrhetorik, gleichsam eine Retheologisierung
der parlamentarischen Rhetorik, setzt erstaunlich
spät ein, nämlich erst gegen Ende des 19.
Jahrhunderts.
Es spricht für die Qualität dieser
Befunde, dass sich mindestens zwei von ihnen keinem der
gängigen historischen Interpretationsschemata ohne
weiteres fügen. Während die Allgegenwart von
Teleologie-Implikationen im Zeitalter Hegels und des
beginnenden Evolutionismus nicht überrascht, sind
der Hiat im Gebrauch der «Weltgeschichte als
Weltgericht»-Formel um die Mitte des 19.
Jahrhunderts und die späte Beliebtheit des
Erlösungsmodells durchaus erstaunlich.
Was den Hiat nach der Jahrhundertmitte angeht, so
lässt sich unter Rückgriff auf einen von Niklas
Luhmann geprägten Begriff spekulieren, dass dies die
Hoch-Zeit in der funktionalen Ausdifferenzierung und in
der systematischen Geschlossenheit von Politik und
Parlament gewesen sein könnte. Wenn Bismarck, der
zugleich einer der grossen Verächter und einer der
grossen Virtuosen des Parlamentarismus war, seine
Interventionen fast ausschliesslich am Postulat von
Sachzwängen ausrichtete, so war dies
möglicherweise das Symptom einer politischen Kultur,
welche Sachfragen allein dem spezifischen Code des
Parlaments («Konsens versus Dissens») unterwarf
- ohne systemfremde Codes und Metaphern aus der
Geschichte, der Literatur oder auch der Theologie
heraufzubeschwören.
Um zu erklären, warum Bezugnahmen der
politischen Rhetorik auf andere Systeme (unter ihnen die
Formel von der «Weltgeschichte als
Weltgericht») seit dem Ende des 19. Jahrhunderts
wieder zunahmen, muss man gewiss die sich damals rasch
intensivierende Koppelung des politischen Systems an die
Berichterstattung der Medien (Tageszeitung, bald auch
Wochenschau und Radio) in Rechnung stellen. Immer weniger
wandten sich seither politische Reden ausschliesslich an
Abgeordnete oder Minister; immer mehr nutzten Redner das
Parlament und andere politische Institutionen als ein
Fenster, um die berühmten «breiten Massen»
- oft unter Ausklammerung aller Sachfragen - für
sich zu gewinnen.
Aber warum sind es ausgerechnet Theologeme der
Erlösung, welche diesen diskursiven Raum erobern?
Man hat jüngst - gewiss zu Recht - eine
Affinität zwischen dem Erlösungsbegriff und der
sich im frühen 20. Jahrhundert formenden Ideologie
des Faschismus herausgearbeitet. Das kann freilich nicht
erklären, warum gerade der Sozialist Karl Liebknecht
dem Motiv von der «Weltgeschichte als
Weltgericht» seine am vollsten theologische Form
gab. Unter Berufung auf Dante schloss Liebknecht eine
Reichstagsrede des Jahres 1910 mit der Beschwörung
jenes «Tags des Zornes», an dem die
«Massen und die Millionen des Volkes draussen»
erlöst und ihre Feinde «an Haupt und
Gliedern« bestraft werden sollen.
Was waren die Gründe, so muss man also noch
einmal fragen (da die ideologische Affinität zur
Rechten offenbar keine exklusive Affinität ist), was
waren die Gründe für solch allgemeine
Beliebtheit der Erlösungs-Mythologeme in der
politischen Rhetorik des 20. Jahrhunderts? Gewiss vollzog
sich die Theologisierung der politischen Rede zu einer
Zeit, da Religiosität und christlicher Glaube dabei
waren, ihren Status als - sozusagen bedingungslose -
Rahmen der westlichen Kultur zu verlieren.
GEDULD, UNGEDULD
Sollte man die «Theologisierung» anderer
gesellschaftlicher Bereiche als eine Folge dieses
Verbindlichkeitsverlustes der Religion ansehen? Oder
könnte der Erfolg der Erlösungsrhetorik eine
Auswirkung ihrer - gegenüber teleologischer Rhetorik
- überlegenen Motivationskraft gewesen sein? An
Erlösung zu glauben fordert Opferbereitschaft und
Geduld, während der Glaube an die Unvermeidlichkeit
des historischen Fortschritts exzessive Zuversicht und
eben Ungeduld zu verursachen scheint. Man wird des
weiteren berücksichtigen, dass nach gut hundert
Jahren nationaler Politik in Europa teleologisch
konstruierte Geschichtsmodelle wohl erheblich an
Plausibilität verloren hatten: denn sie setzten auf
die beständig sich überbietende Vervollkommnung
der Nation; und dies war ein Modell, dem keine der sich
allerorten bekämpfenden und ablösenden
politischen Gruppen ohne weiteres beistimmen konnte, da
es ja implizierte, dass auch der jeweilige Gegner Teil
des Vervollkommnungsprozesses gewesen sei. Vielleicht
aber war alles-entscheidend für den Erfolg der
Erlösungsrhetorik, dass sie - zumal gegenüber
der Teleologie - die ästhetisch anspruchsvolleren
(weil komplexeren) und tatsächlich auch die
mitreissenderen (weil weniger vorhersehbaren) Szenarien
und Geschichten anlässlich der verlaufenden
Geschichte produziert.
Waren wir - ganz in diesem Sinn - nicht insgeheim
alle sehr erfreut, als wir zum erstenmal lasen, dass sich
- dank dem Speicher-Geiz von Computerspezialisten -
endlich eine Konkretisierung des drohenden Weltendes am
Beginn des dritten Millenniums sichten liess? Ist es
nicht, Hand aufs Herz, viel unterhaltsamer, sich für
den Fall des Falles mit Proviantvorräten für
mehrere Wochen einzudecken, bereits gebuchte Flüge
zu stornieren und so das Jahrtausendende mit
gebührender Spannung zu erwarten - als sich faute de
mieux auf die Reservierung eines Familientisches beim
Neujahrsmenu beschränken zu müssen? Inzwischen
rangeln, wie eingangs bemerkt, United Airlines,
«Winterthur», Apple (und wie sie alle heissen)
um jene Plätze an der Sonne zukünftiger
Märkte, welche denen gehören werden, auf die
wir demnächst unsere Dankbarkeitsgefühle
für gelungene Erlösung projizieren.
Literaturhinweis:
Eine vorzüglich ausgewählte und
kommentierte Sammlung deutscher politischer Reden ist
jetzt zugänglich in der von Reinhart Koselleck
herausgegebenen «Bibliothek der Geschichte und
Politik» innerhalb der «Bibliothek deutscher
Klassiker» im Deutschen Klassiker-Verlag: Politische
Reden 1792-1990. 4 Bände, Frankfurt am Main
1990-1999.
© Neue Zürcher Zeitung -
11.12.1999